Im Rahmen der laufenden Jagdgebietsfeststellung müssen die Bezirksverwaltungsbehörden die
Jagdgebietsgrenzen auch kartographisch aktuell halten. Für Nutzer, die nicht regelmäßig mit geographischen Informationssystemen (GIS) arbeiten, ist das ein zeitintensiver und
fehleranfälliger Vorgang. Die Abteilung Forstwirtschaft (LF4) hat daher einen innovativen, nutzerfreundlichen und standardisierten Workflow entwickelt, der den Vorgang effizienter macht:
Die Jagdsachbearbeiter visualisieren Änderungen im vertrauten GIS des Landes (iMap) und besprechen sie in einer Videokonferenz mit GIS-Spezialisten der Abteilung Forstwirtschaft, die diese anschließend in das GIS des NÖ Landesforstdienstes einpflegen. Durch Verlagerung zu versierten GIS‑Spezialisten sinkt der Zeitaufwand um durchschnittlich 5% und es erfolgt eine technisch korrekte, zeitnahe Aktualisierung der Jagdgebietsgrenzen. Diese werden zudem
tagesaktuell als Basis für die über das Internet-Portal „JIS-Online“ des NÖ Jagdverbandes verfügbare Revierkarte bereitgestellt und schaffen so unmittelbaren Mehrwert für die Jagdausübungsberechtigten. Das Projekt wird von den Forstabteilungen der
Bezirksverwaltungsbehörden und der Abteilung Forstwirtschaft umgesetzt, befindet sich bereits in der Produktivphase und läuft auf unbestimmte Zeit.
Projekt von: https://www.noe.gv.at/noe/Forstwirtschaft/Forstwirtschaft.html
Landwirtschaft
Digitalisierung in der Verwaltung