Die Niederösterreichische Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) treibt den Ausbau offener,
öffentlicher und zukunftssicherer Glasfaseranschlüsse bis in die Haushalte (FTTH) in den ländlichen
Regionen Niederösterreichs konsequent voran. Ziel ist es, die digitale Kluft zwischen Stadt und
Land zu schließen und eine leistungsfähige, verlässliche Internetinfrastruktur für Bevölkerung und
Wirtschaft zu schaffen.
Im Auftrag des Landes Niederösterreich plant, errichtet und betreibt nöGIG Glasfasernetze nach
höchsten Qualitätsstandards. Die Infrastruktur bleibt langfristig mehrheitlich in öffentlicher Hand
und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu digitaler Souveränität sowie einer unabhängigen,
krisensicheren Versorgung.
Neben dem eigenen umfangreichen Netzausbau unterstützt nöGIG Gemeinden auch bei regionalen
Ausbauinitiativen – von der Planung bis zur Umsetzung. Diese kommunalen Projekte sind
entscheidend für den Lückenschluss in besonders herausfordernden Gebieten. Eine zentrale Rolle
spielt dabei die Kombination aus Bundesförderungen und ergänzenden Landesmitteln aus dem
Wirtschafts- und Tourismusfond (WTF).
Ein bedeutendes Beispiel hierfür ist das Kommunalprojekt „Mostviertel Nord“ des Gemeinde-
Dienstleistungsverbands Region Amstetten (GDA). Aufbauend auf dem bereits erfolgten Ausbau
der Ortszentren durch nöGIG in 17 Gemeinden werden hier nun bis 2029 weitere 7.000 Haushalte
in insgesamt 21 Gemeinden mit Glasfaser versorgt.
Aktuell ist nöGIG in rund 200 Gemeinden aktiv und hat bereits über 130.000 Anschlüsse nach dem
Modell NÖ errichtet oder als Dienstleisterin mitrealisiert. Ziel ist eine weitgehend flächendeckende
gigabitfähige Versorgung bis 2030.
Projekt von: NÖ Breitbandstrategie - Land Niederösterreich