Das Projekt untersucht Wiener Opernpartituren des 18. Jahrhunderts, die von Kopisten angefertigt wurden, mit Hilfe von Computer Vision, maschinellem Lernen und visuellen Analysetools. Ziel ist es,
einzelne Kopisten zu identifizieren, ihre Notation zu analysieren und undatierte Manuskripte zeitlich einzuordnen, insbesondere solche, die am Wiener Hof entstanden sind. Dadurch soll die
wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Quellen verbessert und ein Katalog der Wiener Kopisten erweitert werden. Innovativ ist die Kombination aus Musikwissenschaft, Digital Humanities und modernster Bildverarbeitung, die frühere manuelle Ansätze deutlich effizienter und präziser macht. Beteiligt sind die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Martin Eybl) sowie die USTP-Forschungsgruppe für rechnergestützte Handschriftenanalyse (Markus Seidl). Derzeit werden die Manuskripte analysiert, und das Projekt baut auf bestehenden Datenbanken auf; ein Abschluss ist nach Fertigstellung der Material- und Kopistenanalysen vorgesehen.
Mehr zum Projekt: PnC3-2- Paper and Copyists in Viennese Opera Score - Forschung an der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten
Projekt von: https://mc.ustp.at
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