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21.09.2026

BioPower aus Krumbach ist mit Terra Flow Systems digi4Wirtschaft-Projekt des Jahres 2026

Förderprogramm macht Digitalisierung sichtbar - Biopower gewinnt Puplikumswahl - Medienaktion wird fortgesetzt. Tulln, 21. September 2026: Das digi4Wirtschaft-Projekt des Jahres 2026 steht fest: Die BioPower GmbH mit ihrem Projekt am Standort Retz konnte die Publikumswahl für sich entscheiden. BioPower erreichte mit 29,6 Prozent der abgegebenen Stimmen den ersten Platz. Auf Rang zwei folgte J. u. A. Frischeis aus Stockerau mit 24,6 Prozent, den dritten Platz belegte HAAS Garten-, Dach- und Landschaftsbau aus Aschbach-Markt mit 17 Prozent. Über den Sommer konnten Interessierte auf www.abstimmungdigi4wirtschaft.at aus zwölf vorgestellten Digitalisierungsprojekten ihren Favoriten wählen.
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v.l.n.r.: WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker, Robert Schweizer (Geschäftsführer der BioPower GmbH), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner 

 

 

Die zwölf zur Wahl stehenden Projekte stammen aus der Förderaktion digi4Wirtschaft von Land Niederösterreich und Wirtschaftskammer Niederösterreich und wurden im Rahmen des Programms bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsvorhaben unterstützt. Um konkrete Beispiele aus der Förderaktion sichtbar zu machen, wurden die Projekte anschließend gemeinsam mit dem Haus der Digitalisierung in einer begleitenden Medienaktion vorgestellt.

 

"Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie im Betrieb einen konkreten Mehrwert schafft. Das Siegerprojekt von BioPower zeigt eindrucksvoll, wie digitale Technologien dabei helfen, Ressourcen effizienter einzusetzen und gleichzeitig nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Genau diese Innovationskraft wollen wir mit digi4Wirtschaft unterstützen und sichtbar machen", betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

 

 

Wenn aus Bioabfall Energie wird

 

Bei Österreichs größtem Biogasproduzenten, der BioPower GmbH aus Krumbach, steht die Digitalisierung der Biogasbranche im Mittelpunkt. Das Unternehmen erzeugt an drei Standorten im nördlichen Niederösterreich Biogas aus Bioabfällen, nachwachsenden Rohstoffen und organischen Reststoffen. Am Standort z.B. Retz erfassen bis zu 50 Sensoren laufend Daten aus dem gesamten Produktionsprozess.

 

Die dabei entstehenden Informationen werden in einem eigens entwickelten ERP-System verarbeitet, das heute von der daraus hervorgegangenen Terra Flow Systems GmbH weiterentwickelt wird. Die Software wurde speziell für Biogas-, Biomethan- und kaskadisch genutzte Anlagen konzipiert. Sie analysiert unter anderem die eingesetzten Rohstoffmengen, Prozessparameter und die Qualität des erzeugten Gases, bewertet laufend die Betriebsdaten und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für einen effizienteren und stabileren Anlagenbetrieb ab.

 

Damit kann BioPower die Zusammensetzung der Rohstoffe präziser planen, Abläufe automatisieren und den Produktionsprozess laufend optimieren. Gleichzeitig entstehen nachvollziehbare und belastbare Daten, die für Audits & Zertifizierungen eine wichtige Grundlage bilden. Die digitale Lösung der Terra Flow Systems unterstützt damit auch den nächsten Entwicklungsschritt: Das erzeugte Biogas wird künftig zu Biomethan aufbereitet und direkt in das bestehende Gasnetz eingespeist werden.

 

"Wir freuen uns sehr über die Wahl zum digi4Wirtschaft-Projekt des Jahres. Die Digitalisierung gibt uns die Möglichkeit, unsere Prozesse viel genauer zu verstehen und zu steuern. Mit den laufend erfassten Daten können wir Rohstoffe effizienter einsetzen, die Gasqualität gezielt optimieren und gleichzeitig die Grundlage für die zukünftige Biomethan-Einspeisung schaffen. Die Auszeichnung ist eine schöne Bestätigung für unser Team und den Weg, den wir eingeschlagen haben", so Robert Schweizer, Geschäftsführer der BioPower GmbH.

 

 

digi4Wirtschaft unterstützt die digitale Transformation

 

Mit der Förderaktion digi4Wirtschaft unterstützen das Land Niederösterreich und die Wirtschaftskammer Niederösterreich heimische Unternehmen bei der Umsetzung konkreter Digitalisierungsprojekte.

 

"digi4Wirtschaft hat gezeigt, dass aus konkreten betrieblichen Herausforderungen innovative Projekte entstehen können, die Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherheit stärken. Viele Betriebe haben bereits konkrete Ideen, wie sie die Digitalisierung für sich nutzen können. Wir unterstützen sie dabei gerne mit unseren TIP – den Technologie- und InnovationsPartnern – von der Idee bis zur Marktumsetzung. Das Gewinnerprojekt BioPower ist eines von vielen guten Beispielen für das enorme Potenzial in Niederösterreich. Die hier vorgestellten Projekte machen deutlich, wie breit Digitalisierung in der niederösterreichischen Wirtschaft angekommen ist", erklärt Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

 

 

Medienaktion geht mit zwölf weiteren Projekten weiter

 

Aus der Förderaktion heraus haben Land Niederösterreich und Wirtschaftskammer Niederösterreich gemeinsam mit dem Haus der Digitalisierung eine begleitende Medienaktion umgesetzt und die Unternehmen und ihre digitalen Lösungen in Medienbeiträgen und Videoporträts vorgestellt.

 

Diese Medienaktion wird auch in den kommenden Monaten fortgesetzt, um weitere geförderte Projekte vor den Vorhang zu holen. Im Mittelpunkt stehen erneut konkrete Anwendungen aus niederösterreichischen Unternehmen und die Frage, welchen Nutzen Digitalisierung, Daten und Künstliche Intelligenz im betrieblichen Alltag schaffen.

 

Damit werden auch in der nächsten Runde konkrete Beispiele aus der Förderaktion sichtbar gemacht und Digitalisierungslösungen aus niederösterreichischen Betrieben vor den Vorhang geholt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.digi4wirtschaft.at und www.virtuelleshaus.at.

 

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