Gleichzeitig eröffnen KI und Assistenzroboter neue Möglichkeiten in der Pflege. Sie können ältere Menschen im Alltag unterstützen, auf Risiken aufmerksam machen, bei der Medikamenteneinnahme helfen oder Pflegekräfte bei bestimmten Aufgaben entlasten.
Doch genau hier liegt die Forschungsfrage: Wie muss ein Assistenzroboter gestaltet sein, damit er nicht nur technisch funktioniert, sondern auch die unterschiedlichen Bedürfnisse, Lebensrealitäten und kulturellen Hintergründe der Menschen berücksichtigt?
Technologie gemeinsam mit den Menschen entwickeln
Das internationale Forschungsprojekt CARING-AI – Anpassungsfähige und KI-gesteuerte Assistenzroboter für inklusive Pflege untersucht deshalb die Bedürfnisse älterer Migrant*innen in Europa und Kanada.
Ein wesentlicher Bestandteil ist der Citizen-Science- und Co-Design-Ansatz: Ältere Menschen werden gemeinsam mit Pflegekräften, Gesundheitsfachpersonen und KIExpert* innen in die Entwicklung einbezogen. In Proof-of-Concept-Studien wird anschließend untersucht, wie solche Assistenzroboter sinnvoll in der Primär- und Gemeindepflege eingesetzt werden können.
Langfristig soll CARING-AI dazu beitragen, Pflege personenzentrierter und inklusiver zu gestalten. Assistenzroboter sollen dabei nicht den Menschen ersetzen, sondern ältere Menschen in einem möglichst selbstbestimmten Alltag unterstützen und gleichzeitig Pflegekräfte entlasten.
Ansprechpartnerin
Dr. Eva Turk, MBA
Senior Researcher
Center for Digital Health and Social Innovation
USTP – University of Applied Sciences St. Pölten
T: +43/2742/313 228 534
E: eva.turk@ustp.at