v.l.n.r.: Christoph Jarisch (Haus der Digitalisierung), Astrid Parth (TIP NÖ), Bezirksstellenobmann Gernot Wiesinger, Martin Merka (BCS)
Cybersicherheit betrifft alle
An der HLW Mistelbach nahmen rund 170 Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt standen Gefahren, die im digitalen Alltag auftreten können: vom sicheren Umgang mit Passwörtern und mobilen Geräten über verdächtige Nachrichten und Schadsoftware bis zu Social Engineering und neuen Bedrohungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz.
In der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach informierten sich rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Risiken im beruflichen Alltag. Beim abschließenden Termin in der Wirtschaftskammer Mistelbach nutzten rund 40 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region die Gelegenheit, sich mit dem Thema IT-Sicherheit auseinanderzusetzen. Behandelt wurden unter anderem Kennwortsicherheit, Schadsoftware, Social Engineering, häufige Cyberangriffe und mobile Sicherheit.
v.l.n.r.: Martin Merka (BCS), Matteo Schnell (BCS), Bezirkshauptfrau Gerlinde Draxler, Christoph Jarisch (Haus der Digitalisierung)
Prävention und Bewusstsein im Mittelpunkt
Die Initiative wird vom Haus der Digitalisierung gemeinsam mit dem Bundesamt für Cybersicherheit umgesetzt, bei den Terminen für Unternehmen ist auch die Wirtschaftskammer Niederösterreich Partner. Die Awarenessvorträge werden von MR Ing. Martin Merka, BA, der den Fachbereich Awareness in der Abteilung Strategie und Zusammenarbeit im Innenministerium verantwortet, und Matteo Schnell durchgeführt.
Die Bezirkstour zeigt, dass Cybersicherheit keine Frage der Unternehmensgröße oder der technischen Ausstattung ist. Entscheidend ist, mögliche Angriffsflächen zu kennen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Gefahren zu sensibilisieren. Aufmerksamkeit, Wissen und richtiges Verhalten leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor digitalen Angriffen.
Die nächste Station der Cybersicherheitstour findet am 15. Oktober 2026 in Waidhofen an der Thaya statt.