v.l.n.r.: Martin Merka (BA f. Cybersicherheit), Christoph Jarisch (Haus der Digitalisierung), Walter Glanninger (TIP NÖ), Marlene Lauter (Bezirksstellenobfrau), Alexander Vogl (Bezirksstellenleiter)
Gefahren erkennen, richtig handeln
Den Auftakt bildete das BG/BRG Waidhofen an der Thaya. Vor 110 Schülerinnen und Schülern erklärten Martin Merka vom Bundesamt für Cybersicherheit und Maximilian Schernhammer vom Landeskriminalamt Niederösterreich, worauf Jugendliche im Internet besonders achten sollten. Thematisiert wurden unter anderem der Schutz persönlicher Daten, sichere Passwörter, betrügerische Nachrichten und Risiken durch Schadsoftware. Dabei stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie sich digitale Gefahren rechtzeitig erkennen lassen.
Die zweite Station führte in die Bezirkshauptmannschaft Waidhofen an der Thaya. 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten sich beim Vortrag von Matteo Schnell (Bundesamt für Cybersicherheit) mit Cyberrisiken im beruflichen Umfeld und Möglichkeiten der Prävention. Den Abschluss bildete ein Termin in der Bezirksstelle der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Hier richtete sich der Blick insbesondere auf mögliche Angriffe gegen Unternehmen und geeignete Schutzmaßnahmen im Betriebsalltag.
Sicherheitsbewusstsein nachhaltig stärken
Organisiert wird die Bezirkstour vom Haus der Digitalisierung gemeinsam mit dem Innenministerium - Bundesamt für Cybersicherheit. Bei den Veranstaltungen für Unternehmerinnen und Unternehmer ist auch die Wirtschaftskammer Niederösterreich Partner. Die Vorträge verbinden Informationen über aktuelle Bedrohungen mit praktischen Hinweisen zum sicheren Umgang mit digitalen Anwendungen. So sollen unterschiedliche Zielgruppen für Risiken sensibilisiert und im Umgang mit Cybergefahren gestärkt werden.
Ob in der Schule, im öffentlichen Dienst oder im Unternehmen: Ein wesentlicher Teil der Cybersicherheit beginnt beim Verhalten jedes Einzelnen. Wer verdächtige Nachrichten erkennt, persönliche Daten schützt und grundlegende Sicherheitsregeln beachtet, kann das Risiko eines erfolgreichen Angriffs deutlich senken. Die Roadshow setzt daher bewusst auf Information und Prävention – und zeigt, dass bereits einfache Maßnahmen im Alltag einen wichtigen Unterschied machen können.
Die Roadshow stoppt am 12.11 in Bruck an der Leitha. Weitere Informationen zur Bezirkstour „Sensibilisierung Cybersicherheit“ und aktuelle Angebote vom Hause der Digitalisierung auf unserer Website unter www.virtuelleshaus.at