v.l.n.r.: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und WKNÖ Präsident Wolfgang Ecker unterstützen die Wahl zum digi4Wirtschaft-Projekt des Jahres
Digitalisierung mit konkretem Nutzen
Die nominierten Projekte zeigen, wie vielfältig digitale Lösungen in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden: Sie reichen von softwaregestützter Fertigung und automatisierter Produktionsdatenerfassung über KI-basierte Qualitätskontrolle und Routenplanung bis hin zu neuen Lösungen für Kommunikation, Bestellwesen und Ressourcenmanagement.
„Digitalisierung ist dann erfolgreich, wenn sie im Betrieb einen konkreten Mehrwert schafft. Die zwölf Projekte zeigen eindrucksvoll, wie niederösterreichische Unternehmen neue Technologien nutzen, um Ressourcen zu schonen, Abläufe effizienter zu gestalten und heimische Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Mit der Publikumswahl holen wir diese Innovationskraft vor den Vorhang und laden alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher dazu ein, für ihren Favoriten abzustimmen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Zwölf Projekte – zwölf Wege in die digitale Zukunft
ü Die Bäckerei Hager in St. Pölten nutzt KI-Prognosen für eine bedarfsgerechte Produktion und weniger Lebensmittelverschwendung.
ü Die BioPower GmbH in Retz analysiert mit Sensoren und eigener Software Rohstoffe und Gasqualität für eine effizientere Biogasproduktion.
ü Die BTG Spedition und Logistik GmbH in Wiener Neudorf optimiert Lkw-Touren mit einem KI-gestützten Dispositionswerkzeug.
ü Die Druckerei Ferdinand Berger & Söhne in Horn führt große Datenmengen zusammen und macht sie für Analysen und KI-Anwendungen nutzbar.
ü Gersthofer in Grafenbach steuert eine moderne Fräsmaschine mit digitaler Software und verbindet traditionelles Steinmetzhandwerk mit automatisierter Fertigung.
ü Die GG Group in Poysdorf digitalisiert Beschaffungsprozesse für Kabelkomponenten und reduziert manuelle Eingaben sowie Fehlerquellen.
ü Die HAAS Garten-, Dach- und Landschaftsbau GmbH in Aschbach-Markt ersetzt handschriftliche Stunden- und Baustellendokumentationen durch eine zentrale App.
ü J. u. A. Frischeis in Stockerau erkennt mit Kameras und KI Qualitätsmängel bereits während der Möbelteilefertigung.
ü Landgarten in Bruck an der Leitha verbindet Produktions-, Auftrags- und Lagerdaten in Echtzeit und erstellt KI-gestützte Produktionspläne.
ü Schorm Mehrwegbecher in St. Valentin setzt einen KI-Telefonagenten für Bestellungen und ein digitales Marktpreis-Monitoring ein.
ü Steps2grow automatisiert gemeinsam mit der Schloss Apotheke Kottingbrunn die Erstellung und Veröffentlichung von Social-Media-Beiträgen mithilfe von KI.
ü Traktionssysteme Austria in Wiener Neudorf erfasst und verknüpft Produktionsdaten automatisiert und verbessert damit Datenqualität und Effizienz.
Online abstimmen und Favoriten unterstützen
Jeder Besucher kann die Projekte unter www.abstimmungdigi4wirtschaft.at kennenlernen und eine Stimme für den persönlichen Favoriten abgeben. Die Abstimmung läuft ab sofort bis Ende Juli.
„Unsere Betriebe wissen am besten, wo digitale Lösungen im Arbeitsalltag ansetzen müssen. Die nominierten Projekte reichen vom Handwerk über Produktion und Logistik bis zum Handel und zeigen die ganze Vielfalt unserer Wirtschaft. Ich lade die Unternehmen ein, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kundinnen und Kunden sowie Partner für die Abstimmung zu begeistern und ihrem Projekt eine starke Stimme zu geben“, so Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker.
Prämierung im September
Das digi4Wirtschaft-Siegerprojekt des Jahres 2026 wird im September von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker ausgezeichnet. Das Gewinnerunternehmen darf sich auf ein attraktives Kommunikations- und Präsentationspaket freuen: einen Gutschein für eine Schaltung im WKNÖ-Magazin sowie die Wahl zwischen einem kostenfreien Imagevideo von The Streamers oder einem kostenfreien Event im Showroom vom Haus der Digitalisierung in Tulln.
„Mit der Auszeichnung wird sichtbar gemacht, wie Digitalisierung in niederösterreichischen Betrieben konkret wirkt und welchen wichtigen Beitrag unsere Unternehmen zur Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Niederösterreich leisten“, betonen Mikl-Leitner und Ecker.
Hier geht es zur Abstimmung des digi4wirtschaft-Projektes 2026: www.abstimmungdigi4wirtschaft.at