v.l.n.r.: ecoplus Prokurist und Geschäftsführer ecoplus Haus der Digitalisierung Claus Zeppelzauer, Senioren-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Landtagspräsident und NÖ Senioren Landesobmann Karl Wilfing, Bezirksobfrau der NÖ Senioren Bezirk Waidhofen an der Thaya Luise Maria Strobl und Geschäftsführer ecoplus Haus der Digitalisierung Lukas Reutterer
(28. April 2026) – „Ich freue mich sehr über diese Initiative des ecoplus Haus der Digitalisierung. Die ältere Generation in Niederösterreich ist aktiv, interessiert und offen für Neues – das zeigt sich einmal mehr bei diesem Angebot. Es ist wichtig, dass wir Seniorinnen und Senioren dabei unterstützen, digitale Entwicklungen sicher und selbstbestimmt zu nutzen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg und vor allem Freude bei dieser Aktion“, so Senioren-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
Den Auftakt machte am Wochenende eine erste Gruppe der NÖ Senioren: Insgesamt 40 Seniorinnen und Senioren aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya besuchten das ecoplus Haus der Digitalisierung in Tulln und nahmen am neuen Programm teil.
Landtagspräsident und NÖ Senioren Landesobmann Karl Wilfing betont: „Digitalisierung ist keine Frage des Alters, sondern eine enorme Chance für mehr Lebensqualität, Unabhängigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Als NÖs Senioren ist es uns ein zentrales Anliegen, die ältere Generation auf diesem Weg bestmöglich zu begleiten und niemanden zurückzulassen. Die enge Kooperation mit dem ecoplus Haus der Digitalisierung ist dafür ein echter Meilenstein: Gemeinsam bauen wir Berührungsängste ab, schaffen leicht zugängliche, praxisnahe Bildungsangebote und stellen sicher, dass die niederösterreichischen Seniorinnen und Senioren die Vorteile der digitalen Welt aktiv und selbstbewusst für sich nutzen können.“
In der Ausstellung erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie digitale Technologien den Alltag bereits heute prägen und welche Innovationen in Zukunft eine wichtige Rolle spielen können. Interaktive Stationen, digitale Anwendungen und visionäre Projekte aus Niederösterreich und Österreich machen die digitale Transformation anschaulich und greifbar.
Der anschließende Workshop widmet sich praxisnah jenen Fragen, die gerade für ältere Menschen im digitalen Alltag besonders relevant sind: Was ist Künstliche Intelligenz? Wie funktioniert sie? Was muss man können, um KI-Anwendungen sinnvoll zu nutzen? Anhand konkreter Beispiele werden Einsatzmöglichkeiten im Alltag gezeigt – etwa bei Formularen und Behördenwegen, bei Reiseplanung, Kochrezepten, Recherchen, Bedienungsanleitungen, medizinischen Themen oder bei der Kommunikation mit Familie und Freunden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf den Herausforderungen der digitalen Welt. Themen wie Sicherheit im Internet, Datenschutz, Fake News, gefälschte Bilder, Videos oder Stimmen sowie mögliche Fehlinformationen durch KI werden verständlich erklärt und gemeinsam besprochen. Ergänzend werden praktische Anwendungen wie ChatGPT, Claude, WhatsApp-KI oder Sprachassistenten vorgestellt. Die Unterlagen werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Anschluss zum Nachschlagen und Üben zur Verfügung gestellt.
„Digitalisierung betrifft alle Generationen. Gerade deshalb ist es uns wichtig, Angebote zu schaffen, die Menschen von jung bis alt mitnehmen und Berührungsängste abbauen. Mit dem neuen Seniorenformat wollen wir zeigen, wie digitale Technologien und Künstliche Intelligenz im Alltag unterstützen können – und zugleich vermitteln, worauf man im Umgang damit achten sollte“, betonen die Geschäftsführer des ecoplus Haus der Digitalisierung Lukas Reutterer und Claus Zeppelzauer.
Die Rückmeldungen der ersten Gruppe waren durchwegs positiv. Das Interesse an den praktischen Beispielen, aber auch an Fragen rund um Sicherheit und Datenschutz, zeigte deutlich, dass Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auch für Seniorinnen und Senioren wichtige Alltagsthemen sind. Die Erfahrungen aus den ersten Terminen werden nun genutzt, um den Workshop laufend zu adaptieren und gemeinsam mit den Seniorenverbänden weiterzuentwickeln.